Die natürlichen Holzfeinde

Ablauf der Holzschädigung durch Feuchtigkeit, Bläue und Fäulnis

 

 

UV-Strahlen


Die Sonne beansprucht Holzflächen nicht nur mit ihrer Wärme-, sondern auch mit ihrer ultravioletten Strahlung, die in des Holz eindringt. In Kombination mit Niederschlägen kann sie die Farbe des ungeschützten Holzes in wenigen Wochen bis Monaten verändern, d.h. das Holz erscheint silbergrau.

Die Holzoberfläche zeigt dann ausserdem aufrecht stehende, feine Holzfasern und verliert an Festigkeit. Die meist nicht gewollte Farb- und Oberflächenveränderung lässt sich verhindern, indem pigmentierte Beschichtungen verwendet werden. Aidol Wetterschutz Lasur-UV im Farbton farblos UV+ bietet nun erstmalig die Möglichkeit, Holz im Freien farlos zu beschichten und dank der hochwirksamen Nano-UV-Blocker eine Vergrauung des Holzes hinauszuzögern.

 

Algen

 

Insbesondere in bewaldeten oder baumreichen Gebieten sorgen diese niederen Organismen für eine Vergrünung und optischen Beeinträchtigung von Hölzern im Aussenbereich.

Aidol HK-Lasur ist algizid eingestellt und beugt einer vorzeitigen Vergrünung vor.
 

Feuchtigkeit


Aussenholz steht unter einem kontinuierlichem Einfluss von Feuchtigkeit: Regen, Tau, Kondenswasser usw. lassen den Feuchtigkeitsgehalt steigen, Verdunstung lässt ihn sinken. Die Folge: Risse in der Oberfläche. Hierdurch oder durch Diffusion eindringende Feuchtigkeit, muss das Holz wieder verlassen, ansonsten entsteht Staunässe unter der Oberfläche - der Nährboden für Bläue und holzzerstörende Fäulnis.

Es ist deshalb wichtig, die richtige Beschichtung für das Holzbauteil auszuwählen.

Bei Fenster und Türen ist die sogenannte Masshaltigkeit der Bauteile besonders wichtig. Hier werden deshalb Dickschichtlasuren verwendet: Das Eindringen von Feuchtigkeit wird durch die Beschichtung vermieden, damit das Bauteil nicht durch Quell- und Schwindbewegungen aus der Form gerät und sich dadurch z.B. nicht mehr richtig Öffnen und Schliessen lässt.

Bei sogenannten nicht masshaltigen Bauteilen, wie z.B. Verbretterungen und Zäunen, lässt sich ein Eindringen von Feuchtigkeit z.B. über die Hirnhölzer oder aufgrund von Rissen nie ganz vermeiden. Hier ist es deshalb wichtig, sog. Dünnschichtlasuren zu verwenden, damit das Holz atmen, und die Feuchtigkeit das Holz wieder verlassen kann.

 

Bläue


Bläue zählt zu den sogenannten holzverfärbenden Pilzen und wird als schwarz-bläuliche Verfärbung sichtbar. Bläue zerstört das Holz nicht, sondern beeinträchtigt es nur optisch.

Allerdings gilt Bläue als Wegbereiter für holzzerstörende Pilze (Fäulnis), weil sie die Zellwände perforiert und für die Möglichkeit einer besseren Wasseraufnahme im Holz (Kapilarität) sorgt.
 

Fäulnis


Fäulnis ist die gefährlichste Form von Schadpilzen. Sie zerstört die Struktur des Holzes. Das Holz verliert an Stabilität: es wird "morsch".
 

Holzschadinsekten


Neben den holzverfärbenden und zerstörenden Pilzen haben es auch tierische Schädlinge auf das Holz abgesehen. Der Hausbockkäfer ist beispielsweise einer der gefährlichsten Holzschadinsekten in den gemössigten Zonen und befällt vor allen Dingen Nadelholz. Er legt seine Eier in entstandene Risse und die Larben nagen bevorzugt in den Aussenschichten. Auch bei anderen Holzschadinsekten läuft die Schädigung im Prinzip nach dem gleichen Schema ab: Das Ei wird von dem Insekt in oder auf das Holz gelegt. Aus dem Ei schlüpft die Larve - der eigentliche Holzzerstörer.