Putz-Fassade

Veilfältige Instandsetzung für die meistgewählte Fassade

 


 

 

 

Die Putz-Fassade ist die am häufigsten gewählt Fassadenvariante. Grund dafür ist u.a. die Vielseitigkeit in Form und Farbe. Die traditonellen Mörtelputze für Fassaden werden als zementgebundene Unter- und Oberputze der Mörtelgruppe II (Kalk-Zementputze) hergestellt. Daneben gibt es Wärmedämmputze, die aus einem wärmedämmenden Unterputz und einem wasserabweisenden mineralischen Oberputz gefertigt sind. Sie kommen bie massiven Wänden mit durchscnittlicher Dicke zum Einsatz und verbinden eine gute Dämmung mit entsprechenden bauphysikalischen Eigenschaften.
Das Altern einer Putz-Fassade kann auf vielschigige Art und Weise erfolgen. Wetterwechsel z.B. belastet den Wandaufbau extrem. Es entstehen Risse, Wasserschäden und Abtrennung der Fassadenschichten bis zur Ablösung. Besonders gefährdet sind dunklere Bereiche, Materialwechsel, Putzvorlagen wie Gesims- und Faschenbänder sowie Anstriche mit abweichem Dehnverhalten und abdichtender Wirkung. Auch Regen und Kondensat, die Aufnahme und Abgabe von Salzen sowie aufsteigende Feuchte greifen den Putz allmählich an.
Um Absanden, Krater, Risse und Schollen im Aufbau von Putz und Anstrichschichten zu verhindern, sund Dachüberstände, Gesimse, Wasserschläge, Steinsockel sowie die regelmässige Instandhaltung inkl. Anstrich von eitschedender Bedeutung.


 

 

Altputzflächenreinigung

Wenn der Altputz nicht erneuert, sondern lediglich neu beschichtet werden soll, ist eine Reinigung unerlässlich, um die Haftung der neuen Beschichtung am Untergrund sicherzustellen.

Entfernen des Altputzes

Ist der bisherige Putz bereits stark geschädigt, muss er, wie hier beispielhaft gezeigt, komplett entfernt werden. 

Festigung

Sowohl Putzgrund, als auch Altputz müssen ggf. vor weiteren Arbeitsschritten gefestigt werden. Im Normalfall kann dies mit Silikatfestiger geschehen, bei historisch wertvollen Bauwerken mit Remmers KSE 300E 
     

Egalisierung & Unterputz

Für einen rissfrei aushärtenden Putz muss der Untergrund möglichst eben sein. Unebenheiten und Vertiefungen z.B. offene Fugen, werden mit Grundputz egalisiert. Darauf folgen Vorspritzmörtel und Grundputz (saugfähig) oder Sanierputz altweiss (hydrophob)

Rissinstandsetzung

Putzbedingte ruhende Risse können meist durch einfaches Aufweiten, Grundieren mit Tiefengrund und Verspachteln mit Siliconharz-Spachtel verschlossen werden.
Putzgrund bedingte Risse werden - soweit nit aufgrund weiterer Bewegungen eine komplette Entkopplung notwendig ist - weiträumig geöffnet, mit Tiefengrund grundiert und mit Verbundmörtel mit Gewebeeinbettung überputzt.

Oberputz

Mit den mineralischen Oberputzen Feinputz oder Dekorputz L, die sowohl von Hand als auch mit entsprechenden Putzmaschinen gut vberarbeitbar sind oder alternativ mit Siliconharzputz LA wird die Oberfläche angeglichen und der Fassade die endgältige Struktur gegeben. 
     

Stuck

Geschädigte Stuckelemente können entweder vor Ort mit Grob- und Feinzugmörtel nachgezogen oder mit Stuckmörtel gegossen und später angesetzt werden. 

Beschichtung oder Lasur

Die Endbeschichtung erfolgt deckend oder lasierend. Entweder im hoch diffusionsoffenen und stark wasserabweisenden Siliconharzfarbsystem mit Siliconharzfarbe LA bzw. Historic Lasur.