Naturstein-Fassade

Vom historischen Bauwerk bis zum Einfamilienhaus

 


 

 

 

Was gibt es schöneres als ein altes "Gemäuer" aus Kalk- oder Sandstein. Häuser werden heutzutage nicht mehr aus Natursteinen gebaut, weil sie teurer als "normale" Bauten wären. Daher gilt es, die bereits bestehenden Natursteinbauten besonders in Stand zu halten. Dabei sind neben Objekten, wie z.B. dem Kölner Dom, an dem Heere von Restauratoren und Steinmetzen eine Lebensaufgabe finden, insbesondere auch profane städtische Altbauten mit ihren Gesimsen und Fensterleibungen aus Naturstein, im Blickpunkt. Anders als bei Ziegeln oder modernen Baustoffen, differieren beim Naturstein nicht nur Form, Farbe und Oberflächenbeschaffenheit der Steine, sondern auch ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften sehr stark. Ein "genaues" Hinsehen ist hier unerlässlich. Denn speziell beim Naturstein ist der Erhalt des Originalmaterialsund die Abstimmung der neu eingesetzten Reparaturmaterialien von enormer Wichtigkeit, um die Substanz auch langfristig zu erhalten.


 

 

Mauerwerksertüchtigung

Zur Erhöhung der Standsicherheit bzw. Tragfähigkeit von hohlräumigem und lockerem Mauerwerk werden die Hohlräume mit Bohrlochsuspension oder Historic Verfüllmörtel unter Niederdruck verpresst.

Reinigung & Entsalzung

Die Reinigung dient nicht nur der Optik: Schmutzkrusten speichern Feuchtigkeit und Schadstoffe und behindern die Austrocknung des Untergrundes.
Salze werden im oberflächennahen Bereichmit Entsalzungskompressen entfernt. Die Kompresse wird wie Putz aufgetragen und nach ca. 3 Wochen wieder entfernt.

Fugenmörtel entfernen

Fast jede Instandsetzung einer steinsichtigen Fassade geht mit einer Erneuerung der meist schadhaften Verfugung einher. In der Regel müssen die Fugen 2 cm bzw. der doppelten Fugenbreite entsprechend tief ausgeräumt werden.
     

Quellminderung

Für eine Reihe von Natursteinen ist das durch quellgähige Tonminerale verursachte (erdiger Geruch bei befeuchten des Steins) "Hygrische Quellen und Schwinden" eine sehr wesentliche Schadensursache. Durch die Behandlung mit dem derzeit einzigartigen Quellminderer Antihygro können Quellmass und Quellgeschwindigkeit reduziert werden.

Festigung

Ziel der Festigung ist die Wiederherstellung des ursprünglichen Festigkeitsprofils durch gezielte Bindemittelzufuhr. Für diese Aufgabe steht eine vielzahl von Steinfestigern auf Kieselsäureesterbasis (KSE) zur Verfügung

Steinergänzung & Verfugung

Beschädigte Steine werden ersetzt oder mit Restauriermörtel ergänzt. Die Neuverfugung erfolgt mit einem in Bindemittel, Körnung und Farbe angepassten Fugenmörtel.
     

Hydrophobierung & Graffitischutz

Zum präventiven Lagzeitschutz vor Moos-, Pilz- und Algenwachstum kann vor der Hydrophobierung eine Imprägnierung BFA als flüssiger Vergrünungsschutz aufgetragen werden. Die Hydrophobierung ist immer der abschliessende Applikationsschritt. Der semipermanente Graffitischutz erleichtert das Entfernen von Graffitischmierereien.

Lasur oder Schlämmlasur

Manche Natursteine lassen sich aufgrund Ihrer Struktur nicht hydrophobierend imprägnieren. Eine ggf. trotzdem notwendige Wasserabweisung lässt sich dann nur durch ein "Oberflächensystem" erreichen. Remmers Historic Lasur und Historic Schlämmlasur wurde speziell für dieses Einsatzgebiet entwickelt.